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        Convoco Edition

        Die Ergebnisse der Lectures und des Forums werden in Form der Convoco Editionen festgehalten und um weitere Texte zum Thema ergänzt. Die Convoco Edition ist die dritte Convoco-Plattform und wird als Buch einmal jährlich publiziert.

        Hier finden Sie Informationen zu vergangenen Convoco-Editionen.

        2015 - Die Ohnmacht der Macht. Die Macht der Ohnmacht.
        Wer übt in der globalisierten Welt tatsächlich die Macht aus?

        • Edition 2015 Die Ohnmacht der Macht. Die Macht der Ohnmacht. Dr. Corinne Michaela Flick (Hrsg.)
          Edition 2015: Die Ohnmacht der Macht. Die Macht der Ohnmacht.

          Wer übt in der globalisierten Welt tatsächlich die Macht aus? Die Komplexität unserer staatlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen führt dazu, dass viele Entscheidungen durch Experten vorbereitet werden. Denn ohne dass man Handlungsoptionen beleuchtet, kann man keine Entscheidung treffen. Daher sind Entscheidungsträger mehr denn je auf Dritte angewiesen. Durch die Beratung macht der »mächtige« Entscheider sich jedoch abhängig von der Sicht anderer auf die Welt. Es entsteht ein Vorraum zur Macht indirekter Einflüsse und Gewalten. Der nach außenhin ohnmächtige Berater ist tatsächlich mächtig. Macht und Ohnmacht also sind nur scheinbare Gegensätze. Sie bedingen sich gegenseitig. Die Convoco Edition diskutiert das Zusammenspiel von Macht und Ohnmacht aus verschiedenen Perspektiven und fragt: Wie stehen wissenschaftliche Beratung und Politik zueinander? Wer hat Macht über den Euro? Wie mächtig ist die EZB? Wie gehen wir mit geopolitischem Machtzerfall um? Was hat es mit der Macht der Daten auf sich? Wie muss sich unser Machtverständnis wandeln, damit es zeitgemäß und nicht ohnmächtig wird?

        2014 - Unterlassen als die anspruchsvollste Form des Handelns – ein Plädoyer für Maß und Ziel

        • Edition 2014 Tun oder Nichttun - Zwei Formen des Handelns Dr. Corinne Michaela Flick (Hrsg.)
          Edition 2014: Tun oder Nichttun - Zwei Formen des Handelns

          Bewusstes Unterlassen als Handeln steht im Mittelpunkt dieses Bandes. Nichttun ist nicht nur eine Alternative zum Tun, sondern – in Zeiten, in denen es gilt, sich durch Aktivität auszuzeichnen – vielleicht die anspruchsvollere Form des Handelns. Denn es bedarf eines Mehr an Energie und Stärke, etwas zu unterlassen, als es zu tun, wenn beide Formen des Handelns möglich sind. Agieren kann nicht unbedingt mit effizientem, nachhaltigem Handeln gleichgesetzt werden. Um langfristige Ziele zu erreichen, ist es oft erforderlich Naheliegendes zu unterlassen.

          Durch Unterlassen schaffen wir uns wichtige Frei- und Denkräume. So erkennt man oft erst aus dem bewussten Nichttun heraus, was wirklich wesentlich ist. Beim Unterlassen geht es auch um die Verantwortung für die Wirkung des eigenen Tuns. Es gilt, die negativen Auswirkungen des Agierens möglichst gering zu halten. Das Unterlassen sollte die gesellschaftliche Vorgabe für das Maβ und Ziel des Handelns sein.

        2013 - Rechnen mit dem Scheitern: Individuelle und kollektive Strategien in ungewissen Zeiten

        • Edition 2013 Rechnen mit dem Scheitern: Strategien in ungewissen Zeiten Dr. Corinne Michaela Flick (Hrsg.)
          Edition 2013: Rechnen mit dem Scheitern: Strategien in ungewissen Zeiten

          Unsere Welt ist von Ungewissheit geprägt; dazu gehört auch die Ungewissheit des Erfolgs.

          Nur der Unkluge rechnet nicht mit der Möglichkeit der Niederlage. Zu jedem Lebensplan, zu jeder Businessidee und zu jedem staatlichen Handlungsplan sollte gehören: das Rechnen mit dem Scheitern, mit der Möglichkeit des Misslingens.

          Wir müssen dem mit Strategien begegnen. Strategie bedeutet das Ausloten von Handlungsszenarien. Durch die Antizipation selbst negativer Ausgänge und Resultate entstehen Handlungsvorteile, und Handeln bedeutet neue Möglichkeiten, die Chance, das Misslungene zu wenden. Doch dies erfordert einen Paradigmenwechsel, einen neuen gesellschaftlichen Umgang mit dem Scheitern. Wer handelt, kann irren; wer irrt, kann scheitern.

          Die Convoco Edition bringt Autoren und Denker verschiedener Felder zusammen und beleuchtet das Thema „Rechnen mit dem Scheitern: Strategien in ungewissen Zeiten“ aus unterschiedlichen Perspektiven.

        2012 - Zwischen Sein und Sollen - kollektiver Rechtsbruch als Gefahr für unsere Freiheit

        • Edition 2012 Kollektiver Rechtsbruch - Gefahr für unsere Freiheit Dr. Corinne Michaela Flick (Hrsg.)
          Edition 2012: Collective Law-Breaking – A Threat To Liberty

          Dieser Band macht auf das Phänomen des kollektiven Rechtsbruchs aufmerksam und beschäftigt sich mit der Frage, in welchem Ausmaß unsere Gesellschaft sich an Recht und Gesetz hält. Beleuchtet werden jene Rechtsbrüche, die die Gesellschaft im Kollektiv begeht. Dabei wird sowohl kollektives Individualverhalten als auch kollektives staatliches Handeln untersucht. Die aktuelle Krise der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion steht im Blickpunkt. Das Buch trägt die Gedanken und Perspektiven verschiedener Denker aus unterschiedlichen Disziplinen und Arbeitsbereichen zusammen. Neben juristischen werden wirtschaftliche und philosophische Fragen und Aspekte behandelt.

        2011 - Wem gehört das Wissen der Welt?

        • Edition 2011 Eine Geografie des Wissens der Welt Dr. Corinne Michaela Flick (Hrsg.)

          Edition 2011
          Eine Geografie des Wissens der Welt
          Dr. Corinne Michaela Flick (Hrsg.)

          Die Tageszeitungen der Welt

          Edition 2011
          Eine Geografie des Wissens der Welt
          Dr. Corinne Michaela Flick (Hrsg.)

          Die Orte akademischen Wissens

          Edition 2011
          Eine Geografie des Wissens der Welt
          Dr. Corinne Michaela Flick (Hrsg.)

          Die Vermessung von Flickr

          Edition 2011: Eine Geografie des Wissens der Welt

          „Wann immer sich die Medien ändern, ändert sich die Gesellschaft“, sagte Walter Benjamin.

          Wie ist das gemeint? Reicht für die Veränderung der Gesellschaft bereits die rein technische Erfindung neuer Medien aus – oder verändert sich die Kommunikation zwischen Menschen durch neue Medien, ohne Rücksicht auf die transportierten Inhalte?

          „Eine Geografie des Wissens“, ist ein gemeinsames Projekt von Convoco mit dem Oxford Internet Institute. Dargestellt werden Aspekte der Verteilung des Weltwissens. Diese Geografie gibt Antworten auf zehn Stichworte zur Frage „Wem gehört das Wissen der Welt“ – von der Alphabetisierung bis zum User-generated Content. Bisher so noch nie ausgewertete Daten zeigen den Istzustand der Verteilung des Wissens auf derWelt. Die Ergebnisse sind teils überraschend, teils stimmen sie bedenklich. Die Karten zeigen, wo sich Wissen und damit Kraft zur Innovation samt wirtschaftlichem Wachstum konzentrieren. Diese wissenschaftliche Visualisierung macht es möglich, auf einen Blick das Wesentliche zu erfassen. Sie ist auch ein Beleg für die ikonische Wendung hin zur Bildsprache in der Wissenschaft.

        • Edition 2011 Wem gehört das Wissen der Welt? Dr. Corinne Michaela Flick (Hrsg.)
          Edition 2011: Wem gehört das Wissen der Welt?

          Eine Maxime von Convoco ist es, heute Verantwortung für die Welt von morgen zu übernehmen. Convoco will das Bewusstsein schaffen für die sich ständig verändernde moderne Welt und die Herausforderungen, die sich durch den beschleunigten Wandel für die Gesellschaft ergeben.
          Convoco bietet mit den Lectures und dem Forum Plattformen, auf denen herausragende Autoritäten ihres Fachs Fragen des künftigen Miteinanders in einer immer stärker vernetzten Welt diskutieren. In der Edition werden die Gedanken und Ergebnisse vorgelegt.

          "Wissen ist Macht", schrieb Thomas Hobbes vor fast einem halben Jahrtausend. Wenn aber Wissen eine Quelle von Macht ist, dann ist die Frage "Wem gehört das Wissen der Welt?" nicht nur von eminenter Bedeutung, sondern auch von beträchtlicher Sprengkraft. Das ist eine wichtige und schwierige Frage, auf die es keine einfachen Antworten gibt oder geben kann. Dafür sind sie zu komplex, zu vielschichtig. Aber gleichzeitig können wir uns diesen Fragen ganz pragmatisch dadurch nähern, dass wir einzelne Teilbereiche genauer untersuchen; die Autoren dieses Sammelbandes widmen sich Themen wie der Entstehung und Schöpfung des Wissens durch seine Urheber, die künftige Aufbewahrung und Nutzung bis zur Verantwortung für das Wissen selbst. Fest steht: Das Wissen verliert seinen elitären Charakter, wird demokratisch. Convoco fragt nach den Ursachen für die fehlende globale Wissensgerechtigkeit und versucht aufzuzeigen, wie im digitalen Zeitalter eine Umverteilung von Wissen.

          Rezension UFITA 2012-II, Stämpfli Verlag AG Bern, 2012

        2010 - Staatsfinanzierung und Wirtschaftsfinanzierung am Scheideweg

        • Edition 2010 Staatsfinanzierung und Wirtschaftsfinanzierung am Scheideweg Dr. Corinne Michaela Flick (Hrsg.)
          Edition 2010: Staatsfinanzierung und Wirtschaftsfinanzierung am Scheideweg

          Convoco (lat.) heißt »ich rufe zusammen«. Der Ruf gilt dem gemeinsamen Nachdenken. Er gilt aber auch der Forderung, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und auch Lösungsansätzen Gehör zu verleihen. Gleichzeitig versucht Convoco, ein Thema aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und zu »kartographieren«.

          Die Ereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, wie sehr unsere vernetzte Welt ein gemeinsames Schicksal teilt. Heute steht eindeutig fest: In einer globalisierten Welt müssen alle lernen, die Perspektive der anderen mit einzubeziehen. Das bonum commune Ciceros und Cäsars ist auch für das Zusammenleben von Staaten unabdingbar. Thomas Jeffersons pursuit of happiness führt nur dann zum Glück, wenn es das Wohlergehen der Anderen – auch der anderen Staaten – mit einschließt. Die Verantwortung für die Gemeinschaft kommt ebenfalls im Gedanken des englischen Commonwealth, des Gemeinwohls zum Ausdruck. Und an dieser Verantwortung, denke ich, hat es in den Jahren vor der Krise gemangelt.

        2009 - Das demographische Problem als Gefahr für Rechtskultur und Wirtschaft

        • Edition 2009 Das demographische Problem als Gefahr für Rechtskultur und Wirtschaft Dr. Corinne Michaela Flick (Hrsg.)
          Edition 2009: Das demographische Problem als Gefahr für Rechtskultur und Wirtschaft

          Die Convoco Edition 2009 enthält verschiedene Beiträge zum Thema: Die gehaltenen Lectures, das Protokoll des Forums 2009 sowie die Gedanken der einzelnen Teilnehmer. Es wurden in diesem Jahr auch Autoren eingeladen einen Beitrag zu schreiben, die weder an den Lectures noch am Forum teilgenommen haben, aber mit dem Thema verbunden sind.

          Die Idee ist, die Perspektive über die Grenzen Deutschlands und Europas zu öffnen. Zehn Thesen sind am Ende des Bandes zusammengefasst. Convoco ist ein Forum, das aufdeckt und Inneres fühlbar macht. Es schließt Gegensätzliches ein und möchte Auseinandersetzung, auch wenn sie für Mitwirkende und Interessierte unter Umständen beklemmend ist. Convoco will bewegen, braucht also die qualifizierte Ablehnung genauso wie die Zustimmung. Die Edition ist eine Bibliothek der Zukunft. Heute und jetzt denken wir darüber nach, wie unsere Welt in einigen Jahren bzw. Jahrzehnten aussehen soll. Verantwortung übernehmen im Heute für unser Morgen ist eine Maxime. Dies erfordert Selbstständigkeit, Kreativität, Selbstbewusstsein, die Kraft zu eigenem Urteil und die Freude an der Verantwortung. Es geht nicht um den Menschen, sondern um die Menschen – um gelebte Pluralität.

        2008 - Die Erneuerung des Finanzstaats

        • Edition 2008 Die Erneuerung des Finanzstaats Dr. Corinne Michaela Flick (Hrsg.)
          Edition 2008: Die Erneuerung des Finanzstaats

          2008 stand Convoco unter dem Thema „Die Erneuerung des Finanzstaats“. Aktueller hätte die Themenwahl nicht sein können. So warnte vor Kurzem Hans-Jürgen Papier, der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, angesichts der Verschuldung Deutschlands vor dem Zerfall der Demokratie und forderte ein gesetzliches Schuldenverbot für Bund und Länder.

          Zu dem interdisziplinären Gespräch, das im April 2008 auf Herrenchiemsee stattfand, waren zusammengekommen Prof. Dr. Roland Berger, Prof. Dr. Peter Huber, Prof. Dr. Christoph Paulus, Senator Dr. Thilo Sarrazin, Prof. Dr. Wolfgang Schön, Prof. Dr. Dr. h.c. Paul Kirchhof und Prof. Dr. Stefan Korioth. Moderiert wurde das Gespräch von Dr. Wolfram Weimer, dem Chefredakteur des „Cicero”.

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