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        Prof. Timothy Garton Ash

        Timothy Garton Ash is Professor of European Studies in the University of Oxford, Isaiah Berlin Professorial Fellow at St Antony’s College, Oxford, and a Senior Fellow at the Hoover Institution, Stanford University. He also directs Free Speech Debate, a multilingual Oxford Univer¬sity project on global free expression in the Internet age (www.freespeechdebate.com). He is cur¬rently writing a book about global free speech drawing on this project. His essays appear regularly in the New York Review of Books and he writes a column on international affairs in the Guardian which is widely syndicated in Europe, Asia and the Americas. He is the author of nine books of po¬litical writing which have charted the transformation of Europe over the last thirty years. His most recent book is Facts are Subversive: Political Writing from a Decade without a Name. After reading Modern History at Oxford, his research into the German resistance to Hitler took him to Berlin. Throughout the nineteen eighties, he reported on and analysed the emancipation of Cen¬tral Europe from communism in contributions to the New York Review of Books, the Independent, the Times and the Spectator. He was Foreign Editor of the Spectator, editorial writer on Central European affairs for the London Times, and a columnist on foreign affairs in the Independent. He is a Fellow of the Royal Society of Literature, the Royal Historical Society and the Royal Society of Arts and a Corresponding Fellow of the Berlin-Brandenburg Academy of Sciences. Honours he has received for his writing include the David Watt Memorial Prize, Commentator of the Year in the ‘What the Papers Say’ annual awards for 1989, the Premio Napoli, the Imre Nagy Memorial Plaque, the Hoffmann von Fallersleben Prize for political writing, the Order of Merit from Germany, Poland and the Czech Republic, and the British CMG. In 2005, he featured in a list of 100 top global public intellectuals chosen by the journals Prospect and Foreign Policy, and in Time magazine’s list of the world’s 100 most influential people. In 2006, he was awarded the George Orwell Prize for political writing.

        Prof. Dr. Urs Gasser, LL.M. (Harvard)

        Prof. Dr. Urs Gasser, LL.M. (Harvard), ist Executive Director des Berkman Center for Internet & Society der Harvard University. Er unterrichtet an der Harvard Law School, der Universität St. Gallen (Schweiz) und der Fudan University School of Management (China), ist Gastprofessor der KEIO Universität (Japan) und Fellow am Gruter Institute for Law and Behavioral Research. Urs Gasser veröffentlichte mehrere Bücher, unter anderem zusammen mit John Palfrey das in zehn Sprachen übersetzte Werk „Born Digital: Understanding the First Generation of Digital Natives“ (2008). Er publizierte über achtzig Artikel in Fachzeit-schriften. Im Zentrum seiner Arbeit stehen das Informationsgesetz und politische Fragen. In jüngerer Zeit widmete er sich insbesondere den Themen Interoperabilität, Qualität der Information, rechtliche Folgen für Innovation und Risiken im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie sowie alternativen Governance-Systemen. Urs Gasser hat einen Abschluss der Universität von St. Gallen (J.D., S.J.D.) und der Harvard Law School (LL.M./ Master of Laws) und wurde für seine Forschung mit mehreren akademischen Preisen ausgezeichnet.

        Dr. Mark Graham

        Mark Graham ist Research Fellow am Oxford Internet Institute. Seine Forschungsschwerpunkte sind das Internet, Informationsgeografien und die Schnittstellen zwischen Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) und wirtschaftlicher Entwicklung. Hierbei befasst sich Graham mit den vielfältigen Initiativen in der Umsetzung von Maßnahmen zur Überwindung der ‚digitalen Kluft’ durch die Veränderung ökonomischer Positionen und die Restrukturierung von Warenketten in den Peripherien der Welt. Aktuell arbeitet er an einem auf mehrere Jahre angelegten ESRC-DFIC-finanzierten Projekt zur Untersuchung der Konsequenzen des Zugangs zu und der Nutzung von Breitbanddiensten in Kenia und Ruanda. Dabei setzt er sich mit der Frage auseinander, wer von besserer Konnektivität profitiert (und wer nicht). Frühere Studien Grahams in diesem Bereich betrachteten ähnliche Fragen im Kontext der thailändischen Seidenindustrie. Seine Projekte wurden vom ESRC, der British Academy, NSF, dem Fell Fund und der American Association of Geographers gefördert. Grahams Interesse gilt weiterhin dem Potenzial sozialer Netze und nutzergenerierten Inhalten zur verbrauchergesteuerten Überwachung distanter Knoten in globalen Produktionsnetzen. Zuletzt entwickelte er Wikichains.org, ein Projekt zur Rückverfolgung der Warenkette, das Verbrauchern ermöglicht mittels selbst produzierter Inhalte verdeckte Herstellungspraktiken, Umweltfolgen und ökonomischen Geografien alltäglicher Gegenstände nachzuvollziehen. In seinen Arbeiten zu den Geografien des Internets untersucht Graham, wie Menschen und Orte zunehmend stärker nicht nur durch ihre traditionellen physischen Orte und Eigenschaften, sondern auch durch virtuelle Attribute und digitale Schatten geprägt und dargestellt werden. Insbesondere erörtert er die Frage, wie die allgemein verfügbaren elektronischen Präsentationen des städtischen Umfelds auf Diensten und Plattformen wie Google Maps, Twitter und Wikipedia zu wirkmächtigen neuen Definitionen, Konfigurationen und Strukturen der Städte beitragen, die sie visualisieren. Einen spezifischen Schwerpunkt seiner Betrachtung stellen partizipationshindernde Barrieren bzw. die Nichtpräsenz in Stimme und Bild von Menschen auf Online-Plattformen dar. Über dreißig Medien weltweit - darunter The Guardian, The New York Times und Wired - berichteten über dieses vom IDRC und dem John Fell Fund geförderte Projekt. Mehr zu Grahams aktueller Untersuchung findet sich auf seiner Website geospace.co.uk sowie in den Blogs zerogeography.net und floatingsheep.org.

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